Gemeinderat setzt Zukunft der Linie 6 aufs Spiel

SP-Gemeinderat Buchacher: „Stimmenthaltung ist feige und verantwortungslos!“

 


Helmut Buchacher

SPÖ-Gemeinderat Helmut Buchacher ist empört: Anstatt noch ein letztes Mal ihrer Verantwortung gerecht zu werden und konstruktive Arbeit zum Thema „Linie 6“ zu leisten, riskiert eine stumme Gemeinderatsmehrheit von Für Innsbruck, ÖVP, Grünen und der freien Mandatarin Elfriede Moser eine Totalentgleisung.

„Es wäre absolut vernünftig gewesen, die Linie 6 wieder auf ihren Normalfahrplan umzustellen“, meint Stadtparteivorsitzender Buchacher. „Schließlich ist es Teil unserer politischen Verantwortung, den öffentlichen Nahverkehr kundenfreundlich zu gestalten. Durch eine feige Stimmenenthaltung das Problem von sich wegzuschieben, ist ein neuer Tiefpunkt.“

„Mittlerweile ist ja offensichtlich, dass es sich einige in den Kopf gesetzt haben, die Sechser sang- und klanglos abzuwirtschaften — aber dass sogar die Grünen, die bei diesem Thema bisher mit Wankelmütigkeit brillierten, nun überhaupt dazu schweigen, beweist, dass sie der Verantwortung schlichtweg nicht gewachsen sind“, bilanziert Helmut Buchacher.

Nur wenige Fraktionen im Gemeinderat zeigen sich willens, einen produktiven Beitrag zu leisten.
Speziell die Bekenntnisse zur Linie 6 von Für Innsbruck und ÖVP scheinen so kurz vor den Wahlen ein billiger Wählerfang zu sein — oder, wie Buchacher meint: „Schall und Rauch.“
„Die Angst, es sich kurz vor den Wahlen mit der Bevölkerung zu verscherzen, scheint groß zu sein,“ meint Buchacher. „Aber nichts zu tun, ist verantwortungslos und gewählter Volksvertreter*Innen unwürdig.“

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