Die Liste Fritz und das leistbare Wohnen: Wasser predigen und Wein trinken

GR Buchacher setzt sich weiterhin für den sozialen Wohnbau ein.

In ihrem Sommergespräch mit der Tiroler Tageszeitung kündigte Landtagsabgeordnete Andrea Haselwanter-Schneider (FRITZ) an, im Herbst ein Wohnpaket vorlegen zu wollen, in welchem das uneingeschränkte Vorkaufsrecht zum Selbstkostenpreis für Gemeinden gefordert werden soll. „Eine solche Forderung für leistbares Wohnen wäre durchaus erfreulich“, meint GR Helmut Buchacher, Stadtparteivorsitzender der SPÖ Innsbruck. Nachsatz: „Wenn die Liste Fritz Initiativen für leistbares Wohnen auch wirklich ernst nehmen und umsetzen würde.“

Bei der letzten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Wohnbau und Projekte habe sich Gemeinderat Thomas Mayr von der Liste Fritz nämlich gegen die Vorbehaltsflächen für den sozialen Wohnbau ausgesprochen. „Mit dieser Entscheidung unterstützt er vor allem die Grundbesitzer. Lediglich die SPÖ und Grüne haben sich für die Vorbehaltsflächen ausgesprochen“, erläutert Buchacher.

Er führt aus: „Interessant war auch die Stimmungslage bei den übrigen Kleinparteien, die sich alle – wobei ALI fehlte – der FI und der ÖVP anschlossen. Sie stimmten für den Schutz der Eigentumsrechte und somit gegen leistbaren Wohnraum.“

„Wenn Frau Haselwanter-Schneider der leistbare, soziale Wohnbau wirklich ein Anliegen ist, dann ist eines klar: Zuerst muss für Ordnung in den eigenen Reihen gesorgt werden“, meint Buchacher abschließend.

 

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