SPÖ Innsbruck macht auf Armut aufmerksam

GR Heisz: „Armut ist keine Schande. Ungerechte Verteilung von Überfluss aber schon.“

„Armut ist keine Schande für die Armen, aber für eine Gesellschaft, die es nicht zusammenbringt, ihren Überfluss gerechter zu verteilen — auch in Innsbruck“, erklärt SPÖ-Gemeinderätin Irene Heisz anlässlich des Internationalen Tages für die Beseitigung der Armut heute Mittwoch, 17. Oktober.

Armut ist oft nicht auf den ersten Blick sichtbar – man spricht davon, wenn es an lebenswichtigen Gütern wie Nahrung, Obdach oder Kleidung mangelt. „Die Zahl der Betroffenen wächst stetig. Viele Organisationen und Einzelpersonen in Innsbruck leisten einen wesentlichen Beitrag zur Unterstützung und Existenzsicherung von hunderten Menschen. Der gesellschaftliche Wert dieser Einrichtungen und der Arbeit Dutzender Ehrenamtlicher kann nicht hoch genug geschätzt werden“, betont Heisz.

In Innsbruck betreibt beispielsweise das Österreichische Rote Kreuz in Zusammenarbeit mit mehreren Partnern seit einem halben Jahr eine „Team Österreich Tafel“. Dort engagieren sich jedes Wochenende zwischen 54 und 60 ehrenamtliche Mitarbeiter_innen. Allein in den ersten paar Monaten waren 2000 Menschen dort, um Lebensmittel für insgesamt mehr als 7000 Personen abzuholen.

„An diesem Tag möchte ich auch einmal mehr auf unsere langjährige Forderung nach mehr ganzjährig zugänglichen Notschlafplätzen für Menschen ohne Obdach hinweisen“, fährt Heisz fort. „Das Problem ist immer drängend, aber jetzt, wenn der Winter kommt, brennt es lichterloh.“

Heisz abschließend: „Die Stoßrichtung der Politik auf allen Ebenen muss immer sein: die Armut bekämpfen, nicht die Armen!“

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